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LABO Anwendertag Labor 4.0

virtuell am 30. März 2022

Am 30. März 2022 findet unter dem Motto "Fit for Lab" der Virtuelle LABO Anwendertag Labor 4.0, IT – Automation – Robotik statt. Viele Wege führen zum smarten Labor: Software-Entwicklungen und Vernetzungsmöglichkeiten, Automatisierung und der Einsatz von Robotik für Prozesse im Labor. Hier ist noch viel Potenzial. Auf dem virtuellen Anwendertag informierten die Vortragenden über aktuelle Trends und Entwicklungen und Spezialisten erklärten erfolgreiche Lösungen.

Neben der Keynote u.a. von Albrecht Liebscher, Key Account Manager Life Science bei infoteam, halten wir für den LABO Anwendertag einen weiteren spannenden Vortrag bereit:

  • Keynote: Best of Breed braucht Standardisierung - mit LADS zum integrierten Labor

Damit ihre Kunden nicht nur das Sahnestück aus der Produktpalette kaufen, sondern auch das restliche Portfolio, verknüpfen viele Hersteller ihre einzelnen Produkte so geschickt miteinander, dass die meisten Kunden nur noch zwischen Gesamtlösungen des einen oder anderen Herstellers wählen können. Die Kombination von Produkten ist in vielen Fällen jedoch sinnvoller, um für jeden Anwendungszweck die besten Systeme in die eigene Infrastruktur zu integrieren. Exakt diese Philosophie beschreibt Best of Breed.

Voraussetzung für Best of Breed ist die Existenz eines herstellerunabhängigen und offenen Kommunikationsstandards. Nur so lassen sich Geräte und Software modular und herstellerunabhängig miteinander verknüpfen. Im industriellen Umfeld hat sich OPC UA als dieser Standard manifestiert. 

Aufbauend auf OPC UA etabliert LADS (Laboratory and Analytical Device Standard) erstmals ein laborspezifisches Informationsmodell, mit dem komfortabel und effizient die Systeme einer Best of Breed-Lösung vernetzt werden können.

  • Vortrag: Roboter übernehmen lästige Routinearbeiten

Sehnen Sie sich auch nach jemandem, der Ihre Hausarbeit macht, die Fenster putzt, staubsaugt und kocht, damit Sie mehr Zeit für wichtige Dinge haben? Im beruflichen Umfeld ist das häufig ähnlich: In Laboren fallen ständig Routineaufgaben an, die einfach nur lästig sind, teilweise sogar sicherheitsrelevant sein können, aber dennoch notwendig sind und oft höchste Konzentration erfordern.

Für die Digitalisierung von wiederkehrenden, zeitintensiven und auch belastenden Arbeitsabläufen müssen Hard- und Software die entsprechenden Prozesse abbilden. Die Verfügbarkeit vernetzter Laborsysteme sowie standardisierter Hardwareschnittstellen und der Einsatz künstlicher Intelligenz sind die Zutaten, um den Betrieb im Labor digital weiter zu entwickeln und zu optimieren.

Digitale Labore benötigen nicht nur neue Software oder neue Hardware. Sie brauchen vor allem Menschen, die mit den Zutaten neue Rezepte kreieren. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt FlexACO hat sich der Herausforderung gestellt, die Prä- und Postanalytik bei PCR-Tests zu automatisieren. Albrecht Liebscher zeigt in seinem Vortrag das Zusammenspiel von Medizinerinnen und Medizinern, Laborexpertinnen und Laborexperten, Ingenieurinnen und Ingenieuren sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern im FlexACO-Projekt als ein konkretes Beispiel für gelungene Digitalisierung im Labor.

Überlegen Sie gern, wo in Ihrem Arbeitsumfeld eine ähnliche Situation besteht und bringen Sie Ihr Beispiel zur Diskussion nach dem Vortrag mit!

 

Hier geht´s zum Programm und den Veranstaltungsinfos: www.labo.de.