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Daten – Rohöl der Zukunft

Energy 4.0 - Kompendium | September 2020

Die wegen der Klimaziele zunehmende dezentrale Energieerzeugung, auch aus erneuerbaren Energien, und die Digitalisierung beherrschen die Energiewende und fordern die deutsche Energiewirtschaft. Die Herausforderungen in der Branche sind enorm. Wie können etablierte Anbieter ihre Marktstellung durch intelligente Digitalisierung langfristig festigen?

Neben der Dezentralisierung und der Dekarbonisierung der Energieerzeugung beeinflusst die Digitalisierung als dritte Kraft massiv den Wandel der Energiebranche. Gerade die noch am Beginn ihrer Entwicklung stehende Elektromobilität fordert die Energiewirtschaft und erfordert intelligentes Energiemanagement. Ladesäulen und Induktionstechnik müssen in die überwiegend aus den 1950er-Jahren stammende Energieinfrastruktur integriert werden.

Mehr denn je werden künftig Prosumenten die Energiewirtschaft prägen. Für die steigende Zahl der Konsumenten, die zugleich Produzenten sind, gewinnt intelligentes Datenmanagement zunehmend an Bedeutung. Daraus ergeben sich neue Geschäftsfelder im Bereich von Condition Monitoring, Predictive Maintenance und On-Demand-Versorgung mit Energie bei gleichzeitig sicherer Abrechnung via Blockchain. Wer das in den Daten versteckte Potenzial zur Optimierung der Auslastung und der Verfügbarkeit von Energieanlagen unter Einsatz von künstlicher Intelligenz und neuronalen Netzen zu nutzen weiß, wird in diesem Zukunftsmarkt bestehen.

Anbieter von regenerativen Energien und modernen Energiekonzepten können sich durch intelligente Digitalisierung einen langfristigen Vorteil im Markt verschaffen. Denn eines ist gewiss: Das Rohöl der Zukunft sind Daten. Auch wenn es künftig überwiegend Strom sein wird, der Personen und Waren bewegt, werden es dennoch Daten sein, die den Antrieb liefern.

„Für digitale Informationen aus der Steckdose braucht es innovative Köpfe und Ideen.“

Ein essenzieller Baustein, um die sich bietenden Chancen zu ergreifen, ist Software, die den hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Informationssicherheit gerecht wird. Als Spezialist für Funktionale Sicherheit, Informationssicherheit, Data Analytics und Predictive Maintenance erfüllt infoteam diese Anforderungen souverän. Als ebenso strategischer wie innovativer Lösungspartner verfügt infoteam über tiefgreifende Expertise in Machine Learning unter Verwendung neuronaler Netze und anderer Verfahren. Dabei „spricht“ infoteam unterschiedliche Kommunikationsprotokolle wie z. B. IEC 61850.

Zurück zur Eingangsfrage: Alteingesessene Anbieter können ihre Position im Markt nach meiner Überzeugung vor allem durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder festigen. Dabei ist Neudenken angesagt. Oder um es mit den Worten von Henry Ford zu sagen: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ infoteam blickt auf 40 Jahre Erfahrung in der Industrie zurück und ist geübt darin, mitzudenken und unterschiedliche Ebenen softwareseitig zu verbinden. Von dieser Erfahrung profitiert auch die Energiewirtschaft. Für die Hidden Champions der Energietechnik ist infoteam als strategischer Softwaredienstleister schon lange kein Geheimtipp mehr.

Aktuell gestaltet infoteam die Zukunft der Energiewirtschaft in unterschiedlichen Projekten mit. Beispielhaft genannt sei die Entwicklung von Software für die Überwachung von Umspannwerken hinsichtlich Informationssicherheit sowie bezüglich Datenerfassung und -auswertung mittels eines Scadasystems (Supervisory Control and Data Acquisition).

 

Über den Statementgeber Joachim Strobel:

Joachim Strobel (54) ist gelernter Industriekaufmann und studierter Betriebswirt und war zuletzt vor seinem Einstieg bei der infoteam Software AG bei einem Finanzunternehmen in der Schweiz tätig. Im Jahr 2014 startete er als Kaufmännischer Leiter beziehungsweise CFO bei infoteam, seit Juli 2018 ist er CEO. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder aus erster Ehe.


Angela Ringlein, Marketing Communications Manager

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